Aus der Praxis
Aktuell
Gymnasium Kirchenfeld Bern kartiert invasive Neophyten im Worblental BE
Die Abteilung Mathematik und Naturwissenschaften des Gymnasiums Kirchenfeld in Bern hat im Rahmen der schuleigenen Lektionen das Unterrichtsgefäss „Naturwissenschaftliche Methoden“ geschaffen. Mit diesem Zweistundenfach wird sichergestellt, dass die Ende Sekunda abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer und Geografie in der Prima eine Fortführung finden. Projektbezogen werden Lösungsstrategien für komplexe Fragestellungen konzipiert und angewendet, die dem wissenschaftlichen Arbeiten an den Hochschulen entsprechen sollen.
Das vorliegende Neophytenprojekt dauerte ein Semester (August 2011 bis Januar 2012). Unter der Federführung des Fachs Geografie mussten die Schülerinnen und Schüler nach der Methode einer wissenschaftlichen Untersuchung (GLOBE Anleitung, Invasive Neophyten für ExpertInnen) einen Abschnitt der Worble im Hinblick auf die Problematik der invasiven Neophyten Riesenbärenklau, Sommerflieder, Kanadische Goldrute, Drüsisches Springkraut und Japanischer Staudenknöterich untersuchen, auswerten und präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler formulierten zunächst eine eigene Hypothese, danach verrichteten sie die Feldarbeit und bereiteten die aufgenommenen Neophytenstandorte für GLOBE auf und stellten schliesslich diese mit ArcGis in einer Karte dar. Zum Schluss musste die Arbeit mit einem Poster präsentiert werden.
Georg Thormann, Geografielehrer Gymnasium Kirchenfeld Bern
Mit Unterstützung der Biologielehrkräfte Dr. Willy Bauder (Klasse M1a) und Monika Flückiger (Klasse M1d)
Präsentationen der Gruppen aus den Erhebungen 2011
Klasse 1a - Präsentation
Klasse 1d - Präsentation
Präsentationen der Gruppen aus den Erhebungen 2010
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